Räuchermännchen aus Holz mit Pfeife, Laterne und Wanderstab, aus der Pfeife steigt Rauch (KI-Bild)
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Ratgeber

Räuchermännchen und Räucherkerzen

Ein Räuchermännchen ist laut Wikipedia eine Holzfigur zum Abbrennen von Räucherkerzen. Du stellst die Kerze unten ein, setzt den hohlen Oberkörper auf, und der Rauch tritt oben aus dem Mund. Hier steht, was in den Kerzen steckt, woher die Tradition kommt und wie du sicher räucherst.

Aktualisiert am 7. Oktober 2026Lesezeit etwa 4 MinutenEnthält Affiliate-Links*
01Ein Räuchermännchen ist eine Holzfigur, in der eine Räucherkerze brennt.
02Der Rauch steigt nach oben und tritt aus dem Mundloch aus.
03Räucherkerzen bestehen unter anderem aus Weihrauchbaumharz, Holzkohle und Kartoffelmehl.
04Räucherkerzen aus Crottendorf sind seit etwa 1750 überliefert.
05Stell die Figur feuerfest auf und lüfte vor und nach dem Räuchern.
Einordnung

Was ist ein Räuchermännchen?

Ein Räuchermännchen (erzgebirgisch „Raachermannel“) ist laut Wikipedia eine Holzfigur, in der du Räucherkerzen abbrennst. Es gehört zur erzgebirgischen Volkskunst und zum regionalen Weihnachtsbrauchtum.

Die Figur hat zwei Teile. Die angezündete Räucherkerze steht auf einer Blechronde im unteren Teil. Darauf sitzt der ausgehöhlte Oberkörper. Der Rauch steigt nach oben und tritt aus dem Mundloch aus. Luftöffnungen im unteren Teil sorgen dafür, dass die Kerze Sauerstoff bekommt.

Herkunft

Woher kommen Räuchermännchen und Räucherkerzen?

Das Räuchermännchen gehört laut Wikipedia zur erzgebirgischen Volkskunst. Die Herstellung von Räucherkerzen ist laut Wikipedia seit etwa 1750 in Crottendorf überliefert. Pappmachéfiguren entstanden um 1820 bis 1830 in Sonneberg, Holzfiguren fertigten laut Wikipedia Ferdinand Frohs und Gotthelf Friedrich Haustein um 1850 in Heidelberg bei Seiffen. Die Tradition der Räucherkerze geht laut Wikipedia auf den Weihrauch in der katholischen Liturgie zurück.

Hersteller von Räucherkerzen nennt Wikipedia unter anderem in Crottendorf, Mohorn-Grund und Neudorf, weitere in Bockau und Aue. Viele moderne Räuchermännchen entstehen laut Wikipedia nicht mehr im Erzgebirge. Wer Wert auf die Herkunft legt, schaut deshalb auf die Angabe des Herstellers.

1750in Crottendorf überliefert, laut Wikipedia
2Teile hat die Figur
15 bis 20 Min.brennt eine Kerze etwa
Anleitung

So räucherst du mit dem Räuchermännchen

So räucherst du mit dem Räuchermännchen:

  1. Platz wählen

    Stell die Figur auf eine ebene, feuerfeste Fläche ohne Zugluft. Halte Abstand zu Vorhängen, Decken und Papier.

  2. Kerze einsetzen

    Stell die Räucherkerze auf die Blechronde im unteren Teil.

  3. Anzünden

    Zünd die Spitze an und warte, bis die Kerze glimmt.

  4. Oberkörper aufsetzen

    Steck den hohlen Oberkörper auf den unteren Teil. Der Rauch tritt dann am Mund aus.

  5. Nicht allein lassen

    Lass die Kerze nie unbeaufsichtigt brennen. Sie brennt etwa 15 bis 20 Minuten.

Das Umweltbundesamt rät bei Räucherkerzen, ausreichend zu lüften. Lüfte den Raum vor und nach dem Räuchern gut durch. Solange die Kerze brennt, vermeidest du nur Zugluft. Hast du empfindliche Atemwege oder eine Vorerkrankung, oder bist du schwanger, frag im Zweifel deine Ärztin oder deinen Arzt.

Vergleich

Räuchermännchen oder Rückfluss-Gefäß?

Beim Räuchermännchen steigt der Rauch nach oben und tritt am Mund aus. Beim Rückfluss-Gefäß fließt er dagegen an der Figur nach unten. Dafür brauchst du Rückfluss-Kegel mit hohlem Kanal. Normale Räucherkerzen passen für das Räuchermännchen, Rückfluss-Kegel für das Rückfluss-Gefäß. Wie das Gefäß funktioniert, erklärt die Seite Räucherwasserfall, die Kegel der Beitrag Rückfluss Räucherkegel.

Auswahl

Welche Räucherkerze passt?

Die Kerze muss auf die Blechronde im unteren Teil passen. Den Duft suchst du nach Geschmack aus. Die Liste der Düfte steht weiter oben.

Für den Rückfluss-Effekt, bei dem der Rauch nach unten fließt, brauchst du dagegen ein anderes Gefäß und Kegel mit hohlem Kanal.

Hilfe

Wenn das Räuchermännchen nicht zieht

Die Kerze braucht Sauerstoff. Laut Wikipedia sorgen Luftöffnungen im unteren Teil für die Sauerstoffzufuhr. Prüf deshalb drei Dinge:

  • Die Luftöffnungen im unteren Teil sind frei.
  • Die Kerze steht auf der Blechronde und brennt noch.
  • Der Oberkörper sitzt richtig auf dem unteren Teil.

Das sind wenige Handgriffe.

Fazit

Fazit: Räuchermännchen und Räucherkerzen

Figur, Kerze, frische Luft.

Mehr braucht ein Räuchermännchen nicht. Stell es feuerfest auf, lass die Kerze nie allein und lüfte danach. Weiter geht es mit dem Räucherkerzen Adventskalender oder mit der Anleitung zum Räucherkegel anzünden.

Fragen

FAQ: Räuchermännchen und Räucherkerzen

Was ist ein Räuchermännchen?

Eine Holzfigur zum Abbrennen von Räucherkerzen, Teil der erzgebirgischen Volkskunst und des regionalen Weihnachtsbrauchtums.

Wie funktioniert ein Räuchermännchen?

Die Kerze steht auf einer Blechronde im unteren Teil, der hohle Oberkörper sitzt darauf. Der Rauch steigt nach oben und tritt am Mund aus. Luftöffnungen unten liefern Sauerstoff.

Woraus bestehen Räucherkerzen?

Laut Wikipedia unter anderem aus Weihrauchbaumharz, Holzkohle, Kartoffelmehl, Sandelholz und Rotbuchenmehl.

Woher kommen Räucherkerzen?

Laut Wikipedia ist die Herstellung seit etwa 1750 in Crottendorf überliefert. Die Tradition geht auf den Weihrauch in der katholischen Liturgie zurück.

Funktionieren normale Räucherkerzen im Rückfluss-Gefäß?

Nein. Für den Rückfluss-Effekt brauchst du Rückfluss-Kegel mit hohlem Kanal. Normale Räucherkerzen brennst du im Räuchermännchen ab.

Ist Räuchern mit dem Räuchermännchen sicher?

Stell die Figur feuerfest auf, lass die Kerze nie unbeaufsichtigt und lüfte vor und nach dem Räuchern. Das Umweltbundesamt rät bei Räucherkerzen, ausreichend zu lüften. Bei empfindlichen Atemwegen frag deine Ärztin oder deinen Arzt.

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